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Die Quelle des Zen ist die Erfahrung des Buddha Shakyamuni, der vor 2500 Jahren in der Zazenhaltung sitzend das Erweckung verwirklichte. Diese Praxis des Zazen enthält die Essenz seiner Lehre, deren Botschaft eine universelle Tragweite hat: Zazen ist nichts anderes als die Rückkehr zum Normalzustand von Körper und Geist.
Die Lehre Buddhas ist nicht
eine Angelegenheit der Philosophie und schon gar nicht der Metaphysik. Sie ist
gelebte Erfahrung. Man könnte sie mit einer Medizin vergleichen, die der kranken Menschheit eine Heilkur anbietet. Buddha hatte nicht die Absicht, eine neue Religion zu gründen, sondern wollte dem Menschen helfen, den Ursprung seines Leidens zu verstehen und sich davon zu befreien. Diese Befreiung nennen wir Erweckung Buddhas, höchste Weisheit und wahre Freiheit. Es wird durch Zazen verwirklicht.
Den Weg zu durchdringen ist nicht schwierig, aber es darf weder Liebe noch Hass, weder Auswählen noch Zurückweisen geben. Es genügt, dass da weder Liebe noch Hass ist, und das Verstehen erscheint, unmittelbar und klar wie das Tageslicht in einer Höhle.
Sosan
Die Übung des ZEN ist zu einem wichtigen Bestandteil meines Lebens geworden. Mein besonderer Dank gilt meinem verehrten Lehrer
Pater Willigis Jäger.
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Wenn ihr die Faust geschlossen lasst, erhaltet ihr nur einige Sandkörner. Wenn ihr aber die Hände öffnet, erhaltet ihr allen Sand der Wüste.
-Dogen Kigen- |
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